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Shopware vs. WooCommerce: Was passt zu deinem Online-Shop?

2. Juni 2026 · 3 Min. Lesezeit

Wer einen Webshop erstellen lassen will, steht früh vor der Frage: Shopware oder WooCommerce? Beide sind weit verbreitet, beide können professionelle Shops. Aber sie sind für unterschiedliche Szenarien gebaut.

Kurz gesagt

  • WooCommerce: für kleine bis mittlere Shops, günstiger Start, WordPress-Ecosystem
  • Shopware 6: für Mittelstand und wachsende Händler, DACH-Markt, besseres B2B

WooCommerce: die WordPress-Lösung

WooCommerce ist ein Plugin das WordPress in einen vollwertigen Shop verwandelt. Es ist das meistgenutzte E-Commerce-System weltweit — weil es einfach, flexibel und günstig ist.

Stärken:

  • Niedriges Einstiegsbudget (Hosting ab 10 €/Monat)
  • Riesiges Plugin-Ökosystem (über 50.000 Erweiterungen)
  • Jeder WordPress-Entwickler kann damit umgehen
  • Gut für Content-heavy Shops (Blog + Shop kombiniert)

Schwächen:

  • Performance leidet ab ca. 500 Produkten ohne Optimierung
  • Plugin-Abhängigkeiten können zu Konflikten führen
  • Kein natives Staging-System
  • B2B-Funktionen nur über teure Plugins

Shopware 6: die DACH-Plattform

Shopware wurde in Schöppingen (Deutschland) entwickelt und ist speziell auf den europäischen Markt ausgerichtet. DSGVO-konform von Haus aus, mit deutschen Zahlungsanbietern und einer modernen API-First-Architektur.

Stärken:

  • DSGVO-konform out-of-the-box
  • Native Mehrsprachigkeit und Mehrwährungsunterstützung
  • Bessere Performance bei großen Katalogen
  • Starke B2B-Features (Kundengruppen, Angebote, Netto-Preise)
  • Staging-Umgebung eingebaut

Schwächen:

  • Höhere Einstiegskosten (Setup komplexer)
  • Kleineres Entwickler-Ökosystem als WordPress
  • Shopware Community Edition ist kostenlos, Enterprise-Features kosten extra

DSGVO: ein wichtiger Unterschied

Shopware 6 ist in Deutschland entwickelt und von Anfang an auf DSGVO ausgelegt. Cookie-Consent, Datenschutzeinstellungen und Auftragsverarbeitungsverträge sind nativ eingebaut.

WooCommerce braucht für DSGVO-Konformität zusätzliche Plugins (z.B. Complianz oder WPGDPR). Das funktioniert, aber es ist eine weitere Abhängigkeit die gepflegt werden muss.

Kosten im Vergleich

| | WooCommerce | Shopware 6 | |---|---|---| | Setup (Agentur) | 1.500–3.500 € | 3.000–8.000 € | | Hosting/Monat | 10–30 € | 30–80 € | | Lizenzkosten | keine | Community: keine; Evolve: ab 600 €/Monat | | Wartung/Monat | 50–150 € | 100–300 € |

Wann welche Plattform?

WooCommerce wenn:

  • Du bereits WordPress nutzt
  • Du unter 200 Produkte hast
  • Das Budget unter 3.000 € liegt
  • Du keine komplexen B2B-Anforderungen hast

Shopware wenn:

  • Du langfristig skalieren willst
  • Du B2B-Kunden belieferst (Nettopreise, Kundengruppen)
  • Du mehrere Sprachen oder Währungen brauchst
  • Du Schnittstellen zu ERP oder Warenwirtschaft planst

Unser Fazit

Für den schnellen Start und kleines Budget: WooCommerce. Für Mittelständler die langfristig wachsen wollen: Shopware 6.

Wer sich unsicher ist: wir schauen uns deinen Use Case an und empfehlen konkret — ohne Berater-Sprech.

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